Über mich
Mein Name ist Bernadette Hartz.
Ich bin 1978 in Vechta geboren und schon mein ganzes Leben ein echter Hundemensch.
Der Wunsch nach einem eigenen Hund erfüllte sich allerdings erst viele Jahre später als ich alt genug war, auf eigenen Beinen zu stehen und mir die Verantwortung wirklich zutraute. Mein erster Hund war Jessy, ein Mischling aus Labrador, Golden Retriever und weißem Schäferhund.
Jessy hatte kein besonders langes oder aufwendiges Fell, dafür aber Haare. Überall.
Trotz regelmäßigem Bürsten sammelten sich täglich kleine Haarnester in der Wohnung, sehr zur Freude meines Staubsaugers und des Herstellers der Staubsaugerbeutel. Irgendwann war klar: Ich brauche Hilfe.
Auf Empfehlung vereinbarte ich einen Termin in einem Hundesalon, ehrlich gesagt mit einiger Skepsis. Ich wusste nicht so recht, was ein Hundefriseur bei einem Hund mit diesem Fell überhaupt machen sollte. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Ich war begeistert, wie viel loses, totes Fell professionell aus Jessy herausgeholt wurde. Pfoten und Konturen waren sauber geschnitten, und ich dachte nur: „Wow, du siehst jetzt aber edel aus.“
Nach diesem Besuch begann ich, mich selbst intensiver mit der Fellpflege zu beschäftigen. Pfoten schneiden, Konturen nacharbeiten, Schritt für Schritt. Bald kamen auch Freunde und Bekannte auf mich zu und fragten, ob ich ihren Hunden ebenfalls helfen könne. So wuchs langsam der Gedanke an einen eigenen Hundesalon, zunächst neben meinem damaligen Bürojob.
Schließlich entschied ich mich für eine professionelle Ausbildung zur Hundefriseurin bei Marleen Schaumberger, Praxis für Tiergesundheit und Pflege. Damit nahm alles seinen Anfang.
2007 eröffnete ich meinen eigenen kleinen Hundesalon.
In der Hoffnung, dass der ein oder andere Kunde den Weg zu mir finden würde. Und was soll ich sagen: Seitdem durfte ich viele wundervolle Menschen und ihre Hunde kennenlernen. Ich habe meinen Bürojob an den Nagel gehängt und arbeite seit vielen Jahren hauptberuflich mit vierbeinigen Fellnasen, von ganz klein bis ganz groß, von superlieb bis manchmal etwas „löwig“.
Heute blicke ich auf viele Jahre Erfahrung zurück.
Manche Hunde durfte ich ihr ganzes Leben lang begleiten, und es ist auch für mich immer traurig, wenn irgendwann die Nachricht kommt, dass eine vertraute Nase gegangen ist. Viele Hunde und ihre Menschen bleiben mir im Gedächtnis.
Umso mehr freue ich mich, wenn ein Herz sich wieder für eine neue Fellnase öffnet, und ich auch diese gemeinsam mit ihren Menschen in meinem Salon begrüßen darf.
